Ihr Tod kam sehr überraschend, da sie bis zuletzt keinerlei Anzeichen einer Erkrankung zeigte.
Katrin wurde 2006 im Zoo Dortmund geboren und lebte seit 2008 im Tierpark Chemnitz. Mit 20 Jahren erreichte sie ein Alter, das deutlich unter der Lebenserwartung von Zweifingerfaultieren in menschlicher Obhut liegt, die in zoologischen Einrichtungen rund 50 Jahre alt werden können. Ihr plötzlicher Tod kam daher völlig unerwartet. Während ihrer Zeit bei uns brachte sie mehrere Jungtiere zur Welt und leistete damit einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung dieser faszinierenden Tierart. Sie trug dazu bei, das Bewusstsein für die Bedrohung des tropischen Regenwaldes und die Auswirkungen der fortschreitenden Regenwaldzerstörung zu stärken. Sie vermittelte vielen Besucherinnen und Besuchern einen unmittelbaren Eindruck von der Lebensweise dieser Tierart und unterstrich damit die Bedeutung des Artenschutzes.
Auch für unser Tierpflegerteam bedeutet der Tod von Katrin einen großen Verlust. In den vielen gemeinsamen Jahren entwickelte sich eine enge Verbindung.
Wie bei allen Zootieren üblich, wird Katrin nun veterinärmedizinisch untersucht. Wir hoffen, dadurch möglicherweise Aufschluss über die Ursache ihres plötzlichen Todes zu erhalten.




