Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Böhm-Steppenzebra

links Bergzebras, rechts Steppenzebra Das Böhm-Steppenzebra (Equus burchelli boehmi) ist über ganz Ostafrika verbreitet und kommt vor allem in den Nationalparks in Kenia und Tansania noch häufig vor.

Steppenzebras bilden sehr dauerhafte Familienverbände, bestehend aus einem Hengst, mehreren Stuten und den Fohlen. Darüber hinaus gibt es noch Junggesellengruppen sowie solitäre Hengste. Die Tiere schließen sich zeitweise zu riesigen Herden zusammen, oft auch mit anderen Huftieren.

Vor kurzem sind nun Hartmann-Bergzebras (Equus zebra hartmannae) in den Tierpark eingezogen. Bergzebras leben in steinigen Wüsten- und Halbwürsten sowie Hochebenen und bilden wie die Böhmzebras relativ stabile Familienverbände. Der Bestand im Freiland wird auf rund 10.000 Tiere geschätzt. Im Gegensatz zum Steppenzebra haben Bergzebras bis auf einen dunklen Längsstreifen einen weißen Bauch.

Da wir derzeit von beiden Arten nur weibliche Tiere haben, bilden diese eine Zebra-WG, die sehr gut funktioniert. Zukünftig sollen im Tierpark nur noch die bedrohteren und in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm geführten Bergzebras gehalten werden.

Jedes Zebra hat - innerhalb des (unter)arttypischen Musters - eine ganz individuelle Streifung, an der es nicht nur von Artgenossen, sondern mit etwas Übung auch vom menschlichen Beobachter identifiziert werden kann.


Was man noch wissen sollte

  • Bezüglich der Funktion der Streifung gibt es verschiedene Theorien, bisher hat sich keine als die einzig richtige erwiesen. Erörtert wurden z. B. die Verwirrung von Raubfeinden, das „Unsichtbarmachen” vor der die Schlafkrankheit übertragenden Tsetse-Fliege oder gar Temperaturegulation.

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aktualisiert am: 07.02.2020