Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Vögel im Tropenhaus

Dolchstichtaube Im Gegensatz zu allen anderen Bewohnern des Tropenhauses steht den Vögeln hier die gesamte Halle zur Verfügung, und je nach Lebensgewohnheit werden die verschiedenen Schichten und Pflanzentypen genutzt. Durch die Plastikvorhänge am Eingang und den relativen dunklen Reptiliengang am Ausgang werden die Vögel davon abgehalten, die Tropenhalle zu verlassen.

Brillenvögel sind sehr gesellig und leben in kleinen Schwärmen. Ihre Nahrung besteht aus Insekten und Früchten. Brillenvögel kommen in vielen tropischen Regionen der Welt vor. Unsere Art, der Kikuyu-Brillenvogel (Zosterops kikuyuensis), stammt aus Tansania.

Die philippinischen Bartlett-Dolchstichtauben (Gallicolumba criniger Bild oben) sind vorwiegend bodenlebende Waldbewohner. Auf ihrem breitgefächerten Speisezettel stehen Samen, Früchte und kleine wirbellose Tiere. Zum Ruhen ziehen sie sich auf Bäume zurück. Ihren Namen verdanken die Dolchstichtauben dem roten Brustfleck. Er wird in der Balz als Signal eingesetzt.

Die Zweifarb-Fruchttaube (Ducula bicolor) ist in Küsten- und Mangrovenwäldern auf den kleineren Inseln der Indo-Malayischen Region heimisch. Ihre Nahrung sind Früchte und Beeren. Sie hält sich bevorzugt auf Bäumen auf und nutzt den Boden so gut wie nie.

Die südamerikanischen Rosttäubchen (Columbigallina talpacoti) sind sperlingsgroße Vögel, die sich von kleinen Samen und Beeren ernähren, die sie meist auf dem Boden suchen. Zur Brutzeit finden sich die Tiere zu Paaren zusammen, sonst leben sie in großen Schwärmen.

SonnenralleSonnenrallen (Eurypyga helias Bild mitte) leben in den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas, bevorzugen dort die Nähe zu Gewässern und ernähren sich von kleinen Fischen, Insekten und Krebstieren. Breitet die Sonnenralle ihre Flügel aus, sind auf der Oberseite Muster zu erkennen, die wie große Augen wirken und Feinde abschrecken sollen.

WeißbrauenrötelWeißbrauenrötel (Cossypha heuglini Bild unten) bewohnen unterholzreiche Wälder und buschbestandene Ufer an Flüssen im Norden und Nordosten des südlichen Afrikas. Die Männchen sind eifrige und laute Sänger. Es kommt häufig vor, dass beide Geschlechtspartner im Duett singen. Dabei stimmen sie ihre Gesangsstrophen aufeinander ab. Dies dient der Paarbildung und -bindung.


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aktualisiert am: 07.02.2020