Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Tiere im erzgebirgischen Bauernhof

Streichelzoo Gerade für Stadtbewohner, egal ob Groß oder Klein, ist der direkte Kontakt zum Tier wichtig. Deswegen ist der im Jahre 2003 eröffnete Bauernhof für viele ein Höhepunkt des Zoobesuchs. Hier leben Nutz- und Heimtiere (Zwergziegen, Minischweine, Meerschweinchen) und einige Kleinnager (z. B. Hausratten und -mäuse), die den Besuchern ganzjährig Einblick in ihr Familienleben gestatten.

Im Kontaktbereich des Außengeheges können die Ziegen gestreichelt und mit speziellen Pellets gefüttert werden. Diese Streicheltiere sind natürlich keine Plüschtiere und haben ihren eigenen Willen. Sie kommen freiwillig zu den Kindern, und wird es ihnen zuviel, können sie jederzeit ihre Rückzugsmöglichkeiten nutzen. Die Kinder erleben das Tier durch diesen direkten Kontakt mit allen Sinnen, und sie lernen auch, ein Tier als eigenständiges Lebewesen, welches kein Spielzeug ist, zu respektieren.


Was man noch wissen sollte

  • Haustiere durchliefen den Vorgang der Domestikation, bei dem aus Wildtieren durch gezielte menschliche Auslese Haustierrassen mit bestimmten gewünschten Eigenschaften gezüchtet wurden
  • solche Eigenschaften sind vor allem verminderte Aggressivität oder die Erhöhung einer Leistung, z. B. Milch, Eier oder Wolle
  • die Domestikation ist ein langwieriger genetischer Prozess, der Arten betrifft, und sollte nicht mit Zähmung eines einzelnen Wildtiers verwechselt werden
  • Haustiere begleiten den Menschen schon seit mehr als 10.000 Jahren, das ältestes Haustier ist vermutlich der Hund (Stammform: Wolf)

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aktualisiert am: 07.02.2020