Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Westkaukasischer Steinbock

Westkaukasischer Steinbock Steinböcke gehören zu den Ziegenartigen und kommen in mehreren Unterarten in verschiedenen Bergregionen in Eurasien und Nordafrika vor. Sie besiedeln dort felsige und karge Hänge, ihre Klauen verleihen ihnen die nötige Trittsicherheit im unwegsamen Gelände. Die Nahrung der genügsamen Tiere besteht aus Kräutern, Gräsern, Laub, Rinde und Flechten.

Außerhalb der Brunftzeit leben die männlichen Tiere in Bockgruppen, die Weibchen und Jungtiere bilden ihrerseits Verbände. Während der Brunftzeit tragen die Böcke ritualisierte Kämpfe aus, indem sie mit ihrem Gehörn heftig und lautstark aneinanderprallen.

Im Tierpark wird eine Gruppe des Westkaukasischen Steinbocks (Capra ibex severtzovi) auf einer großen naturnahen Anlage gehalten.


Was man noch wissen sollte

  • bei den Ziegenartigen tragen Böcke und Geißen ein Gehörn
  • Hörner bestehen aus einem inneren Knochenzapfen, der mit dem Stirnbein verwachsen ist, und einer äußeren Hornscheide
  • im Gegensatz zum Geweih der Hirsche werden Hörner nicht abgeworfen und wachsen lebenslang
  • die Geschlechtsunterschiede sind bei den Steinböcken deutlich - die männlichen Tiere sind größer und kräftiger und haben massigere und säbelförmig gekrümmte Hörner

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aktualisiert am: 07.02.2020