Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Prinz-Alfred-Hirsch

Prinz-Alfred-Hirsche Typisch für die meisten Vertreter der Familie der Hirsche sind die Stirnwaffen der männlichen Tiere - das Geweih. Aus Vorsprüngen des Stirnbeins, Rosenstöcke genannt, sprießt neues Knochengewebe, welches zunächst durch eine stark durchblutete, empfindliche Haut, den Bast, umhüllt und versorgt wird. Hat das Geweih eine bestimmte Größe erreicht, stirbt der Bast ab und wird vom Hirsch gefegt. Erst danach ist das Geweih fertig und kann als Waffe bei Auseinandersetzungen in der Brunft und natürlich auch zum Imponieren eingesetzt werden. Nach der Brunft wird es dann wieder abgeworfen. Dieser Vorgang wiederholt sich jährlich. Größe und Ausrichtung des Geweihes sind art- und auch altersbedingt.

Im Tierpark Chemnitz leben zwei stark vom Aussterben bedrohte und nur in wenigen Zoos gezeigte Vertreter der Hirsche - Prinz-Alfred-Hirsch (Cervus alfredi) und Mesopotamischer Damhirsch (Dama mesopotamica). Beide haben nur ein sehr begrenztes Verbreitungsgebiet, und daher macht ihnen die Umweltzerstörung besonders zu schaffen.

Der Prinz-Alfred-Hirsch ist auf einigen Philippinischen Inseln beheimatet. Über die Art war wenig bekannt und sie galt schon fast als ausgestorben, als 1985 eine Studie einen Bestand von einigen kleinen und räumlich isolierten Populationen aufzeigte. Durch internationale Bemühungen wurden dann Schutzprojekte ins Leben gerufen, die auch vom Tierpark Chemnitz unterstützt werden.


Was man noch wissen sollte

  • alle in Zoos lebenden Prinz-Alfred-Hirsche sind Eigentum der philippinischen Regierung
  • es handelt sich um einen relativ zierlichen Hirsch
  • das für Jungtiere typische Fleckenmuster wird auch von den erwachsenen Tieren getragen

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aktualisiert am: 07.02.2020