Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Kleinkatzen

Manul; K. Hack

Als Kleinkatzen werden alle Katzenarten außer Tiger, Löwe, Leopard, Jaguar und Schneeleopard (das sind die sogenannten Großkatzen) sowie Gepard (dieser nimmt eine Sonderstellung in der Katzensystematik ein) zusammengefasst, auch wenn sie, wie Puma und Luchs, nicht gerade klein sind.

Bei den Kleinkatzen ist das Zungenbein verknöchert, so dass sie, anders als die Großkatzen, nicht brüllen können. Dafür können sie beim Aus- und Einatmen schnurren, wogegen Großkatzen dieses Geräusch nur beim Ausatmen erzeugen können. Bei den meisten Kleinkatzen verengen sich die Augen in hellem Licht schlitzförmig, bei den Großkatzen bleiben sie rund, wenn sie sich zusammenziehen. Allerdings gibt es in diesem Punkt Ausnahmen und Übergangsformen.

Im Tierpark leben Amurkatze (Prionailurus bengalensis euptilura), Oman-Falbkatze (Felis silvestris gordoni) und, seit 2015, Manul (Otocolobus manul, siehe Bild). Alle drei Arten sind nur in wenigen Zoos zu finden.


Was man noch wissen sollte

  • Kleinkatzen haben unterschiedlichste Lebensräume erobert und zeigen daher eine Vielfalt an Spezialisierungen
  • alle Kleinkatzen sind Einzelgänger, können im Zoo aber auch paarweise gehalten werden
  • alle drei Katzenarten sind in ihrer Heimat sehr selten geworden
  • die Falbkatzen sind die Vorfahren unserer Hauskatze
  • die Amurkatze ist im Amurgebiet, Nordostchina und Korea beheimatet und eine von vielen Unterarten der Bengalkatze
  • der Manul, auch Pallaskatze genannt, kommt in Zentralasien, vor allem in der Mongolei, vor und ist bis in Höhen von 5000 m anzutreffen; das dichte Fell schützt vor Kälte und Schnee

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aktualisiert am: 07.02.2020