Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Flamingos

Rosaflamingo Flamingos bilden eine eigene Ordnung, deren Vertreter sowohl die Alte als auch die Neue Welt besiedeln. Sie haben einen einzigartigen Schnabel, der an seiner Spitze nach unten gebogen und an den Innenseiten mit feinen Hornlamellen versehen ist. Die Tiere schwenken ihn mit der Oberseite nach unten im Wasser hin und her und filtrieren dabei ihre Nahrung aus dem aufgewühlten Wasser. Mit dem Futter (z. B. Kleinkrebse) nehmen sie auch Farbstoffe (Karotinoide) auf, die für die rosarote Gefiederfarbe wichtig sind. In Menschenobhut müssen deshalb auch karotinoidhaltige Futtermittel zugegeben werden, damit die Vögel nicht verblassen.

Sie bauen keine Nester, sondern errichten Schlammkegel, in deren Mulde das einzige Ei gelegt wird. Flamingos sind sehr gesellig, die Kolonien im Freiland bestehen oft aus Tausenden oder Zehntausenden Individuen. Auch im Zoo muss die Gruppe eine Mindestgröße haben, damit die Tiere in Brutstimmung kommen.

Im Tierpark wird der Rosaflamingo (Phoenicopterus ruber roseus) gehalten. Er ist in Südeuropa, Nordafrika und Kleinasien heimisch, besonders bekannt sind hierzulande die Vorkommen in der Camargue.


Was man noch wissen sollte

  • Gefrorene Wasserflächen, die auch gefährliche Bruchkanten aufweisen können, werden den Langbeinern schnell zum Verhängnis - deshalb erhalten sie im Winter keinen Zugang zum ihrem Teich und müssen zudem bei Eisglätte im Haus bleiben.
  • Kälte selbst macht ihnen wenig aus.
  • Flamingos tolerieren einen hohen Salzgehalt im Wasser, was sie befähigt, eine ökologische Nische zu besetzen. So sind sie auch in Lagunen und Salzseen anzutreffen.

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aktualisiert am: 07.02.2020