Ein Rundgang durch den Chemnitzer Tierpark (Stand Oktober 2018)

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Erdmännchen

Erdmännchen. Foto: Anja DubeErdmännchen sind in Angola, Botswana, Namibia und Südafrika beheimatet und bewohnen dort offene trockene Landschaften. Der Boden muss so beschaffen sein, dass sich gut Erdbaue graben lassen und diese auch stabil sind. Erdmännchen nutzen auch fremd gegrabene Baue, z. B. von Erdhörnchen, oder Felsspalten.

Sie sind tagaktiv und sehr gesellig. Sie leben in Familiengruppen, die meist aus einem dominanten Paar und ihren Nachkommen bestehen. Zwei bis drei Gruppen bilden oft Trupps, die bis zu 40 Tieren umfassen und deren Streifgebiete bis 15 km2 groß sein können. Die Tiere kennen hier jeden Schlupfwinkel. Stets hält mindestens ein Tier auf einem erhöhten Platz aufrecht stehend Wache und alarmiert die Gruppe. Dabei werden unterschiedliche Signale genutzt, je nachdem, ob es sich um einen Luft- oder Bodenfeind handelt. Da Erdmännchen auch ihrerseits auf dem Speisezettel vieler Tiere stehen, hat ein einzelnes Tier im Freiland kaum eine Überlebenschance. Bei größeren Gruppen erhöht sich die Sicherheit des Individuums und es überleben mehr Jungtiere.


Was man noch wissen sollte

  • Erdmännchen sind Raubtiere und werden zur Gruppe der Mangusten gerechnet
  • sie ernähren sich von Insekten, Spinnen, Schnecken, kleinen Wirbeltieren und Eiern, aber auch pflanzlicher Kost
  • die Tragzeit beträgt ca. 75 Tage; bei der Aufzucht der Jungen helfen alle Tiere einer Gruppe

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aktualisiert am: 07.02.2020